Multikulti

Der Prozess der Restorative Circles hat seine Wurzeln in lokalen Gemeinschaften, die sich partnerschaftlich zusammenfinden um sich sowohl systemisch als auch persönlich mit Konflikt auseinanderzusetzen. Der Prozess wird in unterschiedlichen Umfeldern und Kulturen eingesetzt. Das zeigt die Belastbarkeit seines einfachen, doch genauen Leitfadens und seines Gebrauchs.


Sehr anpassungsfähig

Auch wird klar wie anpassungsfähig der Prozess an regionale Bedingungen und Größenverhältnisse ist. Der Ausbildungsbedarf in der Begleitung von Restorative Circles steigt. Sowohl für Menschen, die aktiv damit arbeiten als auch für diejenigen, die damit beginnen möchten.


Facilitator Practice: 3 x 4 Tage

Die Facilitator Practice schafft Raum für Üben, Erforschen und Austauschen. Alles findet in einer Gruppe statt, im Beisein von erfahrenen Kollegen. Der Workshop besteht aus drei 4-tägigen Modulen. Diese müssen nicht der Reihe nach besucht werden. Das Modul im Februar ist zwar das erste in Deutschland angebotene, jedoch nicht 'Modul 1'. Wer nicht im Februar teilnehmen kann, darf gern beim nächsten Modul mitmachen.



Lehrziele

Die drei Stadien des Prozesses erfahren.

• Aus der Sicht der unterschiedlichen Rollen (Autor, Empfänger,

  Gemeinschaft und Begleiter) im Kreis teilnehmen.

• Das Begleiten anderer beobachten und kommentieren.

• Das Einführen von Restorative Systems besprechen.

• Fragen und Erfahrungen in der Gruppe austauschen.

• Entdecken, wie jeder sich einbringen kann.


Wir werden die Veranstaltung filmen.



Teilnahmevoraussetzung

Um effektiv Begleitung zu üben, müssen alle Teilnehmenden:

• eine Einführung in Restorative Circles mit Dominic abgeschlossen

  haben;

aktiv beteiligt sein an einem Restorative System* oder einer

  laufenden RC Übungsgruppe** (semi-simuliert).


Aktive Beteiligung: das Erfahren aller möglichen Rollen und das Benutzen eigener Konflikte im Prozess. Da es schwierig sein kann, diese Bitte vor Beginn des ersten Moduls zu erfüllen, genügt die Zusage, dieser binnen eines Monats nach Abschluss des Moduls nachzukommen.


* Wir verstehen unter einem Restorative System die Vereinbarung in einer Gemeinschaft zusammen auf Vorfälle einzugehen, die persönliches oder kommunales Wohlbefinden beeinträchtigen. Alle Mitglieder sind sich einig in diesem Prozess die Prinzipien der Restorative Circles zu benutzen.


**Eine semi-simulierte RC Übungsgruppe trifft sich mindestens einmal monatlich um innerhalb des Restorative Circle Prozesses an Konflikten zu arbeiten, die Anwesende betreffen.



Und weiter…

Bis Ende 2011 planen wir drei Facilitator Practice Module. Das Curriculum für Begleiter von Restorative Circles sieht den Abschluss von drei Modulen, sowie die Teilnahme an einer zweiten Einführung mit Dominic vor.


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Restorative Circles - Facilitator Practice

Facilitator Practice in Bremen


Mo., 31. Jan. bis Fr., 04. Feb. 2011

Jeweils 10:00 – 18:00 Uhr


Tagungshaus Bredbeck

Anmeldung:
fpbremen2011@kreisgespraeche.org

Restorative Justice wird immer bekannter. Das Interesse diese Methode anzuwenden wächst, innerhalb und außerhalb unserer Rechtssysteme. Und damit auch der Bedarf an ausgebildeten Begleitern.


Restorative Systems gewinnen immer weiter an Bedeutung - in Schulen, Universitäten, Familien, Firmen, kirchlichen Gruppen und Kommunen. Überall, wo Gruppen beisammen sind und Gemeinschaften entstehen. Das Ethos der Restorative Justice ist zu einer verlässlichen Basis geworden. Es stärkt die Fähigkeit der Menschen zusammenzuleben und friedlich mit Konflikt umzugehen. Nicht nur um Strafe zu vermeiden.